Der Fuchs und das Mädchen

Frankreich 2007
Regie: Luc Jacquet
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Länge: 92 Minuten

Die elfjährige Lila (Bertille Noel-Bruneau) lebt mit ihren Eltern auf einem abgelegenen Bauernhof auf dem Lande. An einem Tag im Spätsommer begegnet sie zufällig einem jagenden Fuchs. Fasziniert folgt sie dem scheuen Tier und träumt davon, mit ihm durch die Welt zu streifen. Doch erst Monate später kommt es zur zweiten Begegnung. Der Fuchs entpuppt sich als Füchsin mit Jungen. Mit viel Behutsamkeit und einigen Tricks gewinnt Lila nach und nach das Vertrauen des Tieres. Auf vielen für Lila nicht ungefährlichen Streifzügen durch die Natur scheint zwischen ihr und der Füchsin, die sie liebevoll Titou nennt, eine wunderbare Freundschaft zu wachsen. Doch als Lila das Tier mit nach Hause nimmt, überschreitet sie eine Grenze …

Nach der Dokumentation DIE REISE DER PINGUINE legt Luc Jacquet nun einen berührenden Spielfilm vor, der seine Geschichte wieder in grandiosen Tier- und Naturaufnahmen erzählt.

Pressezitate

„Die problematische Vermenschlichung der Tierwelt, wie man es als Stilmittel auch aus unzähligen Disney-Filmen kennt, ist auch bei Luc Jacquet ein Thema. […] Eingebettet in eine Art märchenhafte, überstilisierte Erzählung entfaltet der Film ganz allmählich seine Botschaft. Und die handelt von einem Naturverständnis, das nicht auf Hierarchie und Besitz gründet, sondern auch gerade von Seiten der Menschen Respekt und Rücksichtsnahme einfordert. Dafür findet Jacquet großartige Bilder aus der Tierwelt, die, mit enormem Aufwand gedreht, sich zu einer ebenso spannenden wie stimmigen Geschichte fügen.“ (Generaler-Anzeiger Bonn)