Fack ju Göthe

Deutschland 2013
Regie: Bora Dagtekin
Altersangaben: FSK 12 (Empfehlung ab 12 Jahren)
Länge: 118 Minuten

Inhalt

Der Bankräuber Zeki Müller wird aus dem Gefängnis entlassen. Er macht sich auf die Suche nach der Beute, um aufgelaufene Schulden zu begleichen. Zekis Freundin Charlie hatte dreizehn Monate zuvor das Geld auf einer Baustelle vergraben, da sie glaubte, dass dort nur Rohre verlegt würden. Zeki lokalisiert die Beute mittels GPS unter einer neu errichteten Turnhalle der Münchner Goethe-Gesamtschule. Um an sein Geld heranzukommen, bewirbt sich Zeki um die freie Stelle des verstorbenen Hausmeisters, wird allerdings auf Grund eines Missverständnisses als Aushilfslehrer eingestellt.

Elisabeth „Lisi“ Schnabelstedt ist Referendarin an derselben Schule. Sie war früher selbst Schülerin der Goethe-Gesamtschule.

Als Ingrid Leimbach-Knorr, die Lehrerin der schwierigen Klasse 10b, einen Suizidversuch unternimmt und sich aus dem Fenster stürzt, überträgt die Direktorin Frau Gerster die Leitung der Klasse der überkorrekten Lisi Schnabelstedt. Diese bringt aber nicht die nötige Autorität auf, um sich den Schülern gegenüber zu behaupten, und wird von einigen üblen Schülerstreichen zur Verzweiflung getrieben. Zeki arbeitet nachts im Keller der Schule an einem Tunnel, um die Beute zu heben. Er kopiert Lisis Zeugnis für den Lehrauftrag. Als dies von Lisi erkannt wird, erpresst sie Zeki damit. Dadurch bekommt Lisi ihre alte siebte Klasse zurück und Zeki übernimmt die 10b.

Mit unkonventionellen Methoden und nicht zuletzt durch Lisis Federführung erlangt Zeki den Respekt der Klasse und ihrer Anführer, Daniel („Danger“) und Chantal. Zeki sorgt mit einer Graffiti-Sprühaktion an einem Zug für Lisis Imageverbesserung. Dabei sprüht ein Schüler die titelgebende Aufschrift „Fack ju Göhte“. Darüber hinaus arrangiert er eine Affäre von Lisis kleiner Schwester Laura mit ihrem Traumtypen Danger sowie die Vormundschaft Lisis für Laura. Auch persönlich kommen sich Zeki und Lisi näher und verlieben sich ineinander.

Zeki kommt im Tunnel an die Beute. Kurz danach entdeckt Lisi den Tunnel, weil eine Schülerin durch den Boden der Turnhalle gekracht ist, und erfährt von Zekis Vergangenheit als Verbrecher. Lisi beendet daraufhin den Kontakt. Zeki will sich wieder an einem Raubüberfall beteiligen. Seine Freundin Charlie kann Lisi davon überzeugen, dass er sich für diese ändern wollte. Auch dass Zeki ein Foto von Lisi aus ihrer Schulzeit, das er in einer Zeitkapsel im Tunnel gefunden hatte, bei einer Aktion in der Klasse als sein Motivationsbild gewählt hatte, demonstriert ihr seine Zuneigung.

Zeki bricht den Überfall ab, als ihn unvermittelt Schüler ansprechen und er zeitgleich den besprühten Zug mit der Aufschrift „Fack ju Göhte“ vorbeifahren sieht. Er besucht daraufhin Lisi, allerdings mit selbstangelegten Handschellen und täuscht eine Flucht vor der Polizei vor. Kurz darauf erlöst er die verschreckte Freundin, klärt es auf und schenkt ihr ein Kleid für das Abschlussfest in der Schule. Er gesteht der Direktorin, dass er gar kein Lehrer ist und dass er nicht einmal das Abitur hat. Diese möchte ihn jedoch als Lehrer behalten und stellt ihm einfach ein falsches Abiturzeugnis aus. Die 10b ist inzwischen dazu bereit, dem Unterricht zu folgen und zu lernen. Aus den Noten in Deutsch, vormals Fünfen oder Sechsen, sind Einsen, Zweien und Dreien geworden.

Quelle: Wikipedia