Ostwind – Zusammen sind wir Frei

Deutschland 2013
Regie: Katja von Gaanier
Altersangaben: FSK 0
Länge: 103 Minuten

Inhalt

Die rebellische Mika hat das Schuljahr nicht bestanden. Statt wie geplant mit ihrer Freundin in ein Ferienlager zu fahren, muss sie nun die Sommerferien mit Lernen verbringen. Ihre Eltern, beide ehrgeizige Wissenschaftler, schicken sie dazu auf den Reiterhof der verbitterten Großmutter Maria Kaltenbach, einer erfolgreichen ehemaligen Springreiterin, die wegen eines Unfalls ihre Karriere aufgeben musste. Dort, auf dem Gestüt „Kaltenbach“, soll Mika die nötige „Ruhe und Disziplin“ zum Lernen finden. Damit Mika auch wirklich etwas für die Schule tut, lässt Maria Kaltenbach ihre Enkelin von dem Stallburschen Sam (eigentlich Samuel) überwachen.

Heimlich freundet sich Mika mit dem scheuen Hengst Ostwind an, dem Pferd, das für Marias Unfall verantwortlich gemacht wird und seitdem als unbrauchbar und gefährlich gilt. Nur Sams Großvater Herr Kaan, ein Reittrainer, der wegen seiner spirituell angehauchten Trainingsmethoden im Streit mit Maria liegt und von dem sich auch Sam entfremdet hat, erkennt die Verbindung zwischen Mika und Ostwind. Um das Pferd vor dem drohenden Verkauf an den „Ungarn“ zu retten, möchte Mika am bevorstehenden Springturnier teilnehmen und so beweisen, dass Ostwind nicht „unbrauchbar“ ist. Tatsächlich schafft es Herr Kaan, Mika in weniger als vier Wochen das Reiten beizubringen.

Als Maria ihre Enkelin am Vorabend des Turniers zum ersten Mal auf Ostwind zu Gesicht bekommt, lässt sie sich darauf ein, die beiden für das Gestüt beim Turnier antreten zu lassen, zumal sie von den geringen Leistungen ihres Schützlings Michelle enttäuscht ist und so hofft, doch noch einen Sieg für Kaltenbach erzielen zu können. Außerdem beginnt sie, in Mika die Nachfolgerin zu sehen, die ihre Tochter Elisabeth, Mikas Mutter, nie sein konnte.

Doch die eifersüchtige Michelle sabotiert Ostwinds Gamaschen, so dass das Pferd beim Turnier einen Unfall verursacht, bei dem Sam gefährlich verletzt wird. Mika flüchtet auf dem Rücken von Ostwind, der nach dieser Aktion dann doch an den „Ungarn“ verkauft werden soll, und versteckt sich im Feriencamp bei ihrer Freundin. Mikas Mutter erfährt von ihrem Verschwinden und kommt nach Kaltenbach, wo sie und Maria zunächst ihre eigene komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung aufarbeiten müssen. In der Zwischenzeit bekommt Ostwind eine Kolik und in der Folge – aufgrund ihrer starken Verbindung zu Ostwind – erleidet auch Mika einen Zusammenbruch. Mikas Mutter wird angerufen, kommt zusammen mit dem Tierarzt des Reiterhofs vorbei und bringt sie in ein Krankenhaus. Dort trifft Mika den wieder genesenen Sam. Auch Mika ist inzwischen wieder fit und die beiden finden heraus, dass Michelle die Gamaschen sabotiert haben muss. Um Ostwind zu rehabilitieren, rennt Mika, ermöglicht durch eine kurze Ablenkung ihrer Eltern durch Sam, aus dem Krankenhaus und fährt mit einem Taxi nach Kaltenbach. Doch sie ist zu spät: Der „Ungar“ hat Ostwind bereits mitgenommen. Traurig fährt Mika mit ihren Eltern zurück nach Hause. Schweigsam nimmt sie die Fahrt hin und wird plötzlich aufmerksam, als das Auto wegen eines Staus auf der Landstraße anhalten muss. Mika steigt aus dem Wagen und rennt über die Felder zu Herrn Kaans Koppel, wo sie auf Ostwind wartet, der tatsächlich wenige Minuten später dort eintrifft, denn der Stau war durch den umgestürzten Pferde-Transporter verursacht worden.

Michelle wird des Hofes verwiesen, und Maria nähert sich Herrn Kaan wieder an. Mika wird von ihrer Mutter endlich so gesehen, wie sie tatsächlich ist, genauso wie Mikas Mutter endlich von Maria anerkannt wird. Alle erkennen Mikas Können und sind sehr überrascht.

Quelle: Wikipedia