Sonnenallee

Deutschland, 1999
Regie: Leander Haußmann
Altersempfehlung: FSK 6
Länge: 92 Minuten

Inhalt

Sonnenallee – Das sind junge Leute damals wie heute, hier wie dort. Das sind verbotene Songs und Tänze, wie sie noch nie zu sehen waren. Und eine große Liebe, die die Welt verändert. Ein Panorama des Ostens erzählt von Leuten, die dabei waren. Erzählt wird die Geschichte von Michael Ehrenreich und seinem besten Freund Mario. Beide wohnen am kürzeren Ende der Sonnenallee, besuchen die EOS (Erweiterte Oberschule) Wilhelm Pieck und stehen, wie die anderen Jungs aus der Clique, kurz vor dem Abitur.

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Filmkritik

Es dauerte einige Jahre, bis nach Mauerfall und Wiedervereinigung unter dem Kunstwort „Ostalgie“, die Auseinandersetzung mit den positiven Aspekten des DDR-Systems begann. Neben zahlreichen Fernsehshows in denen typische Ostprodukte und Gepflogenheiten zelebriert wurden, kamen auch einige Spielfilme zum Thema in die Kinos. Berühmtestes Beispiel ist fraglos die vielfach ausgezeichnete Erfolgskomödie „Good Bye Lenin!“. Den Anfang machte allerdings Leander Haussmann mit seiner „Sonnenallee“, einer sympathischen Grenzkomödie über den aufregenden Alltag der Jugendlichen jenseits der Mauer. (www.filmstarts.de)