Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte

Ort: Räumlichkeiten des LFD Thüringen e.V.

Zielgruppe: MultiplikatorInnen, Studierende, anderweitig Interessierte

Dauer: Freitag 18-20
Samstag 10-18
Sonntag 10-16

Teilnehmeranzahl: 5 – 20

Kosten: 95 Euro

Jeder Film hat seinen eigenen Look, seinen eigenen Stil. Nach welchen Regeln und mit welchen Mitteln wird dieser aber erzeugt und wie schafft man das selber? Die Möglichkeit mit Licht einen Film zu gestalten ist eine der effektivsten Methoden und wird dennoch oft unterschätzt.

„Das Licht bestimmt Stimmung, Atmosphäre, den Platz der Menschen in der Welt. Das Licht ist sehr mächtig. Es bestimmt die Symbolik eines Bildes“ (Sophie Maintigneux Kamerafrau)

Ausgehend von mehreren Filmbeispielen wollen wir Techniken besprechen wie man ein sinnvolles Lichtkonzept erstellt. Dazu soll nicht nur die Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten gezeigt und geübt werden, sondern auch wie man durch genaue Analyse eines Drehbuchs zu einer sinnvollen Auswahl kommt. Welche Lichtregeln und Theorien gibt es und wie wendet man sie an? Denn: Umso klarer ein Lichtkonzept ist, umso einfacher ist die Umsetzung beim Filmdreh selber.

Inhalte des Seminars:

  • Ausleuchtung von Spielfilm-Situationen
  • Lichtgestaltung bei Dokumentar- bzw. Reportage-Filmen
  • klassische Umsetzung von Dialog- und Interview-Situationen (Scherenlicht, 3 Punktlicht, 5  Punkt- Porträtlicht) und deren kreative Abwandlungen
  • Einsatz von natürlichen und künstlichen Lichtquellen, sowie von direktem und indirektem    Licht
  • Bedeutung von „Low Key“ und „High Key“- Stilen
  • Einsatz von Kamerafiltern und Lichtfolien
  • Bedeutung von Farbkorrektur (Post Produktion) für die Lichtsetzung
  • Einführung in die verschiedenen Lampentypen (Kunstlicht, HMI, LED, Leuchtstofflampen, Halogen)
  • Einführung in die Beleuchtungselektrik bezüglich Starkstrom, Drehstrom, Verkabelungen und Sicherungen

Referent:

Nach mehrjähriger Tätigkeit als Kameraassistent für Kino- und Fernsehfilme hat Marc Hupfeld „Film und Fernsehkamera“ in Dortmund studiert und arbeitet seitdem als freischaffender Kameramann und Kameraassistent für verschiedene Sender und Produktionsfirmen. (WDR, MDR, Sat 1, RTL usw.) Bei sehr vielen Filmen hat er auch als Oberbeleuchter mitgewirkt und seine Erfahrungen in mehreren Seminaren zur Filmgestaltung weitergegeben.