01. November 2016

„Actionbound“-Projekttag der UNESCO-SCHULEN Thüringen

Am 1. November besuchten Schüler*innen von fünf unterschiedlichen UNESCO-Projektschulen aus Thüringen, im Rahmen eines Projekttages, gemeinsam mit Frau Schmidt (der Landeskoordinatorin der UNESCO-Projektschulen) den Landesfilmdienst in Erfurt.  Die Thematik des Tages sollte vor allem auf dem Bewusstsein für das kulturelle jüdische Leben in Erfurt liegen. Mithilfe der multimedialen App „Actionbound“ wurden hierfür zunächst fünf individuelle Stadtrallyes von den jeweiligen Gruppen in den Räumlichkeiten des Landesfilmdienst fertig gestellt.
Die Jugendlichen sollten hierfür selbstständig, noch einige Aufgaben für Orte wie z.B. der Alten sowie der kleinen Synagoge, der Mikwe und dem Steinernen Haus ergänzend erstellen und schließlich in die jeweiligen “Bounds” einfügen. Anschließend wurden die fertigen “Rallyes” untereinander getauscht, und  von den Schüler*innen spielerisch in der Erfurter-Innenstadt getestet.

Besonderheiten
Eine Besonderheit von „Actionbound“ ist, dass neben dem Einfügen von GPS-Daten, zudem die Möglichkeit besteht, mittels Videos, Bildern oder Sprachnachrichten abwechslungsreiche und dadurch individuell-mediale Aufgaben entwickeln zu können. Eine Teilaufgabe der unterschiedlichen “UNESCO-Actionbounds” bestand diesbezüglich darin, mittels einer Tonaufnahme ein kurzes Interview mit Frau Laubenstein (der Beauftragten für das UNESCO-Welterbe Erfurt) aufzunehmen, bei welchem die unterschiedlichen Gruppen verschieden Fragen zu dem laufenden UNESCO-Antrag der Stadt stellen sollten. Zudem war es den Gruppen, dank der Unterstützung von Frau Laubenstein, möglich, beeindruckende alte jüdische Grabsteine sowie Deckenmalereien im Steinernen Haus bestaunen zu können.
Am Ende trafen sich alle Gruppen gemeinsam im Saal der Kleinen Synagoge, um ihre Ergebnisse präsentieren und die Erlebnisse des Tages austauschen zu können