Fremd und doch zu Hause Filmkoffer für die interkulturelle Arbeit

Die Zahl der Menschen, die aus verschiedenen Regionen der Welt nach Europa und Deutschland geflüchtet sind, ist rasant gestiegen. Was wissen wir eigentlich über die Herkunft, das Leben, die Ängste und Hoffnungen dieser Menschen? Und was wissen andererseits Flüchtlinge und Asylsuchende über das Leben hier bei uns? Interkulturelle Filmarbeit kann Brücken zwischen den Kulturen bauen. Sie erleichtert die Integration und fördert ein wertschätzendes Miteinander in einer kulturellen Vielfalt. Der Landesfilmdienst Thüringen e.V. bietet zwei Filmkoffer an: “Fremd und doch zu Hause” sowie “CINEMANYA”, um konkrete filmkulturelle Angebote zur Förderung des interkulturellen Dialoges zu ermöglichen.

Fremd und doch zu Hause

Eine Zusammenstellung von 28 Spiel-, Kurz-, Dokumentar-, und Lehrfilmen ermöglicht einen vielfältigen Einsatz zu den Themen Ethik, Globalisierung, Ausbeutung, Arbeit, Kapitalismus, Familie, Identität, Gesellschaft, Islam, Frauen, Flüchtlinge, Zivilcourage, Europa, Diskriminierung, Freundschaft, Stereotype, Vorurteile, Terror und Fremdenfeindlichkeit. Die Filme sprechen unterschiedliche Altersklassen an und eignen sich bestens für den Einsatz in der Kultur-und Sozialarbeit sowie in schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen.